Wissenswertes

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Rapsöl

Die Basis unseres Rapsöls bildet klassischer Raps, der regional angebaut, geerntet, getrocknet und gelagert wird. Bis wir den Rohstoff von unserem regionalen Partner beziehen und weiterverarbeiten, vergehen einige Wochen, die für die hohen Qualitätsansprüche, die wir an das Produkt stellen, entscheidend sind. Eine Spezialität sind zudem die aromatisierten Öle, die wir in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen anbieten. Dabei handelt es sich nicht um künstliche Aromen, sondern um getrocknete Rohstoffe, die wir bei der Ölherstellung zugeben.

Kaltgepresstes Rapsöl versus raffiniertem Rapsöl

Immer wieder erleben wir, dass der Unterschied zwischen kaltgepresstem und raffiniertem Rapsöl wenig bekannt ist. Vor allem blickt man in erstaunte Gesichter, wenn zum ersten Mal ein kaltgepresstes Öl verkostet wird. Oftmals kommt dann die Bemerkung, dass man von dem intensiv nussigen Geschmack überrascht ist.

Die Basis von raffiniertem Rapsöl bildet der auf diesen Verwendungszweck optimierte Sorte Hollraps. Diese Sorte hat den grossen Vorteil, dass Öle, die aus diesen Raps gewonnen werden, sehr hochtemperaturbeständig sind und optimal für den Einsatz braten und frittieren sind. Geschmacklich ist dieses Öl eher neutral und im Vergleich zum kaltgepressten Rapsöl fast schon geschmacklos.

Die Bezeichnung kaltgepresst wird in der Schweiz verwendet, wenn Öle bis zu einer maximalen Temperatur von 50 Grad Celsius produziert werden. Damit die gesunden Inhaltsstoffe erhalten bleiben, halten auch wir uns an diese Grenze. Neben ungesättigten Fettsäuren ist Rapsöl zudem reich an Vitamin E und Carotinoiden.

Omega 3 – und Omega 6 – Fettsäuren

Nebst mehrfach ungesättigten Fettsäuren, gehören Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren – wie es im Rapsöl vorliegt – zu den Bestandteilen von Rapsöl. Diese liegen im optimalen Verhältnis von 2:1 vor und sind in dem Verhältnis für den menschlichen Organismus ideal.

Was passiert mit dem Rest, dem Trester, nach dem Pressen?

Beim Ölpressen wird der Ölsaat im Pressvorgang das Öl entzogen, übrig bleibt der sogenannte Trester. Dieser ist reich an Eiweiss und in der Nutztierhaltung ein beliebter Futterzusatz.

Wir geben den Trester den lokalen Landwirten weiter, damit dieser noch einen Nutzen für die Tierhaltung hat.